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Lomofotografie mit Erich Angermann

Lomofotografie mit Mag. Erich Angermann – don´t think, just shoot Die Erfolgsgeschichte der Lomofotografie begann durch eine Gruppe Wiener Studenten. Bei ihrer Urlaubsreise durch Prag kauften sie sich einige LC-A Kleinbildkameras und hielten ihre Eindrücke der Stadt mit ihrer neuen Kamera fest, wobei schnappschussartige Fotos an erster Stelle standen. Die Fotos übertrafen ihre Erwartungen und sie waren von dem Ausdruck der Bilder begeistert.
1992 wurde die erste Lomographische Gesellschaft in Wien gegründet. Durch die immer bekannter werdende Kunstform entwickelte sich weltweit eine ständig  größer werdende Anzahl an Mitgliedern - immer mehr Ausstellungen und Präsentationen folgten. Zu dieser Zeit wurden auch die ersten „Lomowände“ aufgestellt. Die Lomografie prägte die Fotografie der 90er Jahre und war Impuls für weitere kreative Arbeiten und künstlerische Projekte.
Später ergänzten neuentwickelte Kameras das Repertoire der Lomografie, z.B. Fisheye (170° Blickwinkel), 4- und 9-Linsenkameras oder die so genannte Frogeye Kamera. 2005 wurde  die Produktion der verbesserten LC-A+ nicht mehr in St.Petersburg, sondern in China aufgenommen, die Originallinsen werden jedoch weiterhin in Russland produziert.
Das Besondere an Lomofotos ist, dass sie sehr kontrastreich, farbintensiv und meistens schnappschussartig wirken, dieser Effekt ergibt sich durch die 32mm Weitwinkeloptik. Lomografische Bilder zeichnen sich auch dadurch aus, dass die meisten Bilder aus der Hüfte oder aus ungewöhnlichen Positionen aufgenommen werden. Das Motiv liegt normalerweise sehr nah an der Linse und ist manchmal verwackelt, da mit langen Belichtungszeiten aufgenommen wird - dies ist in der Lomografie kein Qualitätsmakel sondern wird als kreatives „Werkzeug“ verwendet. (Nico Grienauer) 2D Klasse und Andrea Weinberger
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