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Luan Bajraktari - über den Umgang von Kunst mit Spuren

Der aus dem Kosovo stammende Künstler war am 17. und 18. Dezember 2013 an  unserer Schule zu Gast und veranstaltete einen Workshop zum Thema Spurenlese.
In unserer täglichen Arbeit nehmen wir dauernd Spuren auf, die Schwierigkeit ist nur, dass all unsere Spuren diese hermeneutische Selbstaufhebungstendenz in sich zu haben scheinen und irgendwann unweigerlich und idealerweise mit ihren Ursachen zusammenfallen. Spurenlese in unserem Verständnis heißt Indizien sammeln, Schlüsse ziehen, irgendwann kommen wir dann den Dingen auf den Grund und in dem Moment aber versickert die Spur.  (Gustav Deutsch)
In der Galerie ArtPoint in Wien zeigt Luan Bajraktari zurzeit bildhauerische Arbeiten, aber auch Zeichnungen und Installationen, die durch schlichte Strukturen und Formen sowie große Unmittelbarkeit beeindrucken. In seinen Arbeiten verbindet der Künstler sein Wissen um die zeitgenössische Kunst des Balkans mit der westlichen Tradition. Durch die bewusste Wahl des Raumes oder des Umfelds, in dem er seine Keramik- oder Bronzeskulpturen positioniert, verändert er Rollenbilder und spielt mit dem Aufweichen und dem Übertreten von Grenzen, mit dem Hinterfragen von Gewohnheiten und Mythen. Bajraktari sieht seine Kunst als Beitrag, Trennendes zu verbinden und an seine Stelle Schönes und gleichzeitig Herausforderndes  treten zu lassen. 5A Klasse, 6A Klasse, SchülerInnen der Nachmittagsbetreuung und Andrea Weinberger
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