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Exkursion Triest 2013

Am 29.10 2013 unternahmen die beiden Klassen 6A-6B mit den Begleitlehrern Fr. Prof.Gomernik,Hr. Prof. Lammer und Fr. Prof. Spontina eine Exkursion nach Triest. Um 8 Uhr verließen wir mit dem Bus den Postplatz und kamen gegen 11 Uhr in Triest an.
Während der dreistündigen Busfahrt präsentierten die Italienisch-Schüler einige Referate über Triest, allgemeine Informationen, Wissenswertes über Sehenswürdigkeiten und die römischen und jüdische Spuren und über das KZ Risiera di San Sabba.
In Triest angelangt, stieg unsere Stadtführerin in unseren Bus zu und wir begannen mit einer Panoramatour. So fuhren wir beim Hafen, beim alten Bahnhof, bei der Piazza d´Unitá, beim Industriegebiet und schließlich auch beim KZ Risiera di San Sabba vorbei. Beim Konzentrationslager stiegen wir aus, um es zu besichtigen. Unsere sehr kompetente Führerin konnte uns sehr viele Informationen zu diesem Lager geben. Die Stimmung war bei den meisten eher angespannt, als sie die winzigen Zellen, in die 10 Menschen hineingezwängt worden waren, sahen. Auch roch es muffig und stickig, was ebenfalls zu der bedrückten Stimmung beitrug. Meine Erschütterung konnte ich vor Ort gut verbergen, doch bleibt mir der Gedanke an die grausame Zeit des Faschismus und der Verfolgung ethnischer Minderheiten immer im Hinterkopf und beschäftigte mich auch danach noch sehr.
Nach der Besichtigung des KZ setzten wir unsere Tour zu Fuß fort. Nach Überwindung sehr vieler Stufen und steiler Wege, für die Triest bekannt ist, befanden wir uns auf dem Colle San Giusto, der auch Stadthügel genannt wird und die Hafenstadt überragt .Wir hielten oft an und unsere Stadtführerin versorgte uns mit passenden Informationen.
Unseren ersten Stopp machten wir bei der im romanischen Stil erbauten Kathedrale San Giusto (Basilika Minor). Diese ist erwähnenswert, da sie dem Schutzpatron der Stadt (Hl.Julius) gewidmet ist und das Wahrzeichen der Stadt repräsentiert.
Ein wiederum sehr steiler Weg brachte uns an den Fuß des Stadthügels. Man führt uns durch enge ,verzweigte Gassen, bis wir uns vor der Börse wiederfanden. Gleich daneben befindet sich die Oper.
Unser Rundgang wurde am Hauptplatz "Piazza Unitá d´Italia beendet. An diesem größten Platz der Stadt befinden sich das Rathaus (Palazzo Comuale), das Haus der Familie Stratti, der Palazzo Modello und das Grand Hotel Duchi d´Aosta. Auf drei Seiten umgeben ihn barocke Bauten. Von dort aus wurden wir für zwei Stunden entlassen, um die Stadt zu erkunden und eine Mittagspause einzulegen. Meine Schulkolleginnen und ich machten uns sofort auf die Suche nach einem Restaurant, welches wir schon bei dem Rundgang ins Auge gefasst hatten. Da die Pizzeria jedoch nicht leicht zu finden war, fragte ich in italienischer Sprache nach dem Weg, welcher uns daraufhin freundlich beschrieben wurde.
Danach erkundeten wir die Stadt und einige Gassen, bis wir uns auf dem Weg zum Treffpunkt machen mussten, da unsere zwei Stunden schon bald vorüber waren.
Glücklicherweise hatten wir keine Probleme, den Bus schnell zu finden. Als wir alle im Bus beisammen waren, fuhren wir, trotz Verspätung, zum Schloss Miramare. Da die Schlossbesichtigung sich zeitlich nicht mehr ausgegangen wäre, besichtigten wir den umliegenden Schlossgarten, der sehr schön und aufwändig gestaltet ist. Dort präsentierte uns die letzte Gruppe ihre Referate und erzählte uns einige wichtige Fakten über das Schloss.  
Anschließend kehrten wir zu unserem Bus zurück und traten glücklich und sehr müde nach einem anstrengenden Tag, der voll von neuen und tollen Eindrücken war, die direkte Heimreise nach Völkermarkt an.
Ein neues und wieder unvergessliches Erlebnis ! - Triest 2013. Stephanie Laure und Stefanie Fleischmann
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