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Alpen-Adria-Exkursion nach Aquileia und Grado

Am 30.10.2014 fuhren die beiden 7. Klassen des Alpen-Adria Gymnasiums im Zuge des jährlich stattfindenden "Alpen-Adria-Projekts", nach Italien-Aquileia und Grado. Begleitet haben uns Frau Prof. Cajcmann, Frau Prof. Gomernik sowie Frau Prof. Smoliner.
Nach einer ungefähr drei- stündigen Fahrt,  erreichten wir gegen 10:30 am Vormittag unser Reiseziel Aquileia. Zu Beginn versammelten wir uns vor dem großen Eingangstor des ehemaligen Binnenhafens der historischen Handelsmetropole. Dort erhielten wir den Auftrag, uns innerhalb einer Stunde ausreichend durch die vielen Informationstafel, die von dem Tor bis zur Basilika aufgestellt waren, zu informieren. Auf der linken Seite des Weges befanden sich große Mauerstücke, die, wie ich annehme, Überreste der ehemaligen durch die Hunnen und Attila zerstörten Basilika sind. Auf der rechten Seite befanden sich die Ruinen des früheren Binnenhafens.
Als nächster erfolgte die Besichtigung der Basilika, die mich sehr in ihrer Größe und durch ihre bekannten Mosaike beeindruckte. Unsere sehr kompetente englischsprachige Führerin versorgte uns mit allen notenwendigen Informationen, die es uns am Ende ermöglichten, die Einteilung der Basilika sowie den Platz der konkret gewählten, spezifischen Mosaikmotive nachzuvollziehen. Ebenso besichtigen wir die angeschlossene Krypta, deren Boden ebenso mit Mosaiken reichlich verziert war. Ein wichtiger Unterschied der beiden "Räume" ist, dass die Mosaikfiguren der Krypta nach Westen, und nicht wie im Hauptsaal nach Osten ausgerichtet sind. Ebenso sind die Mosaik-Steine umso kleiner, aus je früheren Zeiten sie stammen.
Somit verließen wir das idyllische Aquileia und machten uns auf den Weg nach Grado. Dort angekommen, hatten wir nun etwas freie Zeit, in der wir Mittagessen, aber auch die Stadt ein wenig selbst besichtigen konnten. Nach dem Essen erhielten wir jedoch noch eine geführte Stadtbesichtigung. Auch jene versorgte uns mit umfassender Information über den Stadthafen und die beiden Kirchen, San' Eufemia und Santa Maria delle Grazie. In der Führung sprach sie über die Altstadt und die bestimmten Besonderheiten einiger Häuser. Ziel war der Strand, der dort aus Brom und Iod besteht sowie der einzige nach Süden ausgerichtete Strand ist. Es war ein sonniger und sehr schöner Tag. Nach einem kleinen Spaziergang auf der Promenade hatten wir zu sagen: "Ciao mare! Ci vedremo presto!" , da wir nun wieder die Heimreise antraten.
Meiner Meinung nach war es ein sehr schöner Tag, denn ich verfüge nun über weiteres Wissen, das mir sicherlich in verschiedenen Situationen nützlich sein wird. Die hervorragende Planung sowie die Auswahl des Reiseziels machten die Alpen-Adria Exkursion zu einer weiteren unvergesslichen. (Fleischmann Stefanie)
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