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Meeting Uni & Fachhochschule

Am  Montag, dem 23. Februar 2015, bekamen die Klassen 4C, 4D und 4E die Gelegenheit, die regionalen Hochschulausbildungswege Kärntens durch den Besuch der Alpen-Adria Universität Klagenfurt und der FH Kärnten hautnah kennenzulernen (die Klassen 4AB nahmen an diesem Projekt bereits im Herbst 2014 teil). „Forschen und Fragen“ war das Motto für diesen spannenden Tag, um die Schülerinnen und Schüler zu befähigen, ihre Ausbildungsentscheidung langfristig und gut informiert treffen zu können.
Die zwei folgenden Erfahrungsberichte zeigen, dass unsere „StudentInnen von morgen“ durch dieses Projekt im Rahmen der Berufsorientierung sehr gut informiert wurden und sich auch aktiv und engagiert an den verschiedenen Aufgaben beteiligten. Heute besuchten wir im Rahmen der Berufsorientierung die Alpen-Adria Universität und die FH Kärnten in Klagenfurt. Wir wurden in 2 gleich große Gruppen geteilt. Die eine lernte die Uni näher kennen, die andere die FH. Ich war in der Uni-Gruppe. Zu unserem Tag: Der Vormittag war in 4 Teile gegliedert, darunter 3 Kurzvorlesungen: - Allgemeine Informationen über die Uni - „Informatik, aber mit Sicherheit“ - Geografie und Regionalforschung - Campus-Führung Allgemeine Informationen:
Die Adresse der Uni lautet Universitätsstraße 65-67, die Homepage ist erreichbar unter www.aau.at. Mehr als 10.000 Personen aus 80 verschiedenen Ländern studieren an der Uni. Der große Vorteil gegenüber der FH liegt darin, dass man seinen Stundenplan selbst zusammenstellen kann. Die Uni ist in 4 verschiedene Fakultäten unterteilt, die insgesamt 42 Studiengänge, davon 19 Bachelorstudien sowie 23 Masterstudiengänge, anbieten. Die Aufnahmebedingungen sind an allen Unis gleich, man benötigt die Matura oder eine Studienberechtigungsprüfung. Einen Aufnahmetest gibt es für die Studienrichtungen Lehramt, Psychologie und Wirtschaft. Hier ist eine Anmeldfrist von Jänner – März gegeben, bei allen anderen Studienrichtungen ganz normal im September. Zu einer Anmeldung müssen das Maturazeugnis und die Geburtsurkunde mitgebracht werden. "Informatik, aber mit Sicherheit": 
Ein Professor gewährte uns Einblick in seine Forschungsarbeit. Hierbei hat er uns als Erstes von seinen derzeitigen Projekten erzählt, wie z.B. dem Sichern und Optimieren der funkferngesteuerten Fernbedienungen von Autos, damit beim Auslösen nicht ein falsches Auto entsperrt wird. Interessant ist auch die Entwicklung eines Chips, der Passwörter speichert, damit man sich nicht so viele Passwörter merken muss, oder das Versenden von geheimen Botschaften. Schon in der Antike gab es Möglichkeiten dazu, die aber nicht sehr effektiv waren, wie z.B. das Rasieren des Kopfes eines Sklaven. Danach wurden geheime Informationen auf seinen Kopf tätowiert - man musste warten, bis die Haare nachgewachsen waren und dann erst konnte der Bote zum Empfänger geschickt werden. Heute macht man das anhand von Pixelbildern, die aus jeweils 2x2 Pixeln bestehen. Man benötigt dabei mindestens ein zweites Bild für die Entzifferung der Botschaft. Das heißt, nur eines dieser Bilder kann nicht entziffert oder irgendein Sinn herausgefiltert werden.
Geografie und Regionalforschung:
Ein weiterer Professor klärte uns darüber auf, dass es bei Satellitenbildern sehr wichtig ist, zu welcher Jahreszeit sie gemacht werden, zu welcher Uhrzeit, von welchem Satelliten aus  und in welchen Farben. Danach durften wir ein Quiz lösen, das aus 10 verschiedenen Satellitenbildern bestand und jeweils eine Frage enthielt. Auf einem Bild waren z.B. Teile von Europa bei Nacht zu sehen und die Frage dazu lautete, welche Stadt am Rande noch einmal vergrößert wurde. Campus-Führung: 
Zum Schluss wurden wir dann von drei Studentinnen durch das Uni-Gelände geführt. Währenddessen wurde uns auch erklärt, dass die verschiedenen Abteilungen mit verschiedenen Buchstaben gekennzeichnet sind, sodass die Orientierung leichter fällt. Man konnte während der Führung übrigens tolle Gespräche mit den Studentinnen führen. Danach folgte eine Mittagspause mit einem Essen in der Mensa. Dorthin kamen auch die SchülerInnen, die auf der FH waren. Nach dem Mittagessen gingen wir in den Hörsaal B und bekamen den Auftrag, in Gruppen anhand eines Plakates den Ablauf des Vormittages zu dokumentieren und anschließend mittels eines 6-8-minütigen Referates zu präsentieren. In meiner Gruppe waren noch Anna Werzi, Lea Löwenstein, Marissa Oswaldi, Julia Koschu und Julia Rutter. Ich habe mich dann bereit erklärt, unser Plakat vor den anderen zu präsentieren und es hat mir sehr viel Spaß gemacht, obwohl ich ein wenig nervös war! Mein persönlicher Eindruck: 
Mir hat der Tag sehr gut gefallen, er war außerordentlich informativ und nun freue ich mich schon sehr auf das Studieren, obwohl es bis dahin noch einige Jahr dauern wird. Leider wurde mein Wunschstudium (Sozialpädagogik) nicht behandelt. Mit meinem persönlichen Studienwunsch hatten die Themen der Kurzvorlesungen zwar nichts zu tun, dennoch hat es mir sehr viel Spaß gemacht, mitzuarbeiten und Neues  zu erfahren. Obwohl nur ein sehr kleiner Einblick in das Studentenleben geboten wurde, habe ich mich schon wie eine richtige Studentin gefühlt. Alle ProfessorInnen und StudentInnen, die mit uns zu tun hatten, waren sehr freundlich und haben gerne unsere Fragen beantwortet. Außerdem gefiel es mir, dass wir nicht mehr wie Kinder behandelt wurden, sondern teilweise auch mit „Sie“ angesprochen wurden. Das beweist uns Jugendlichen, dass wir ernst genommen werden und dass uns ein Studium an der Uni zugetraut wird. Für mich war dieser Tag ein voller Erfolg! (Beatrice Berchtold, 4E)
Der Besuch an der Fachhochschule Klagenfurt hat mir sehr gut gefallen, da ich viel Neues in Erfahrung bringen konnte. Uns wurde die gesamte FH genau vorgestellt, mit all ihren Bereichen, aber auch mit den Klassen und Laboratorien.
Zuerst bekamen wir in einem Vortrag allgemeine Informationen über die FH. Danach folgte ein Referat über „Was kann man bei einem Menschen feststellen, ohne ihm Blut nehmen zu müssen?“ Es war sehr interessant, denn zum Schluss durften wir mit der Wärmebildkamera unsere Kolleginnen und Kollegen durchleuchten. Außerdem war es auch sehr lustig! Wir erfuhren vieles über Röntgengeräte, wie man z.B. Entzündungen sehen kann, oder auch über Geräte, durch die man die Sauerstoffsättigung erkennen kann. Im vorletzten Vortrag wurde die Ausbreitung von Strahlen behandelt. Wir machten auch einen Versuch zur Funktionsweise einer Mikrowelle. Er hat mir sehr gefallen! Der beste Vortrag war für mich persönlich der letzte, in dem es um soziale Arbeit ging. Es war sehr interessant zu erfahren, welche Aufgabenbereiche ein Sozialarbeiter hat. Nach diesem erlebnisreichen Vormittag wurden wir zu einem sehr guten Mittagessen in der Uni-Mensa eingeladen. Im Anschluss wurden wir zur Uni gebracht, um Informationen mit jenen Schülerinnen und Schülern auszutauschen, die den Vormittag an der Uni verbracht hatten. So konnten wir noch viel Interessantes über die Uni erfahren. Für mich persönlich war der Besuch in Klagenfurt sehr informationsreich und spannend zugleich. (Mario Lubi, 4C)








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